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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Leichte Verbesserung 2026, aber Stigmata kehren zurück

Eine Umfrage unter 2.000 französischen Arbeitnehmern zeigt 2026 eine leichte Verbesserung des psychischen Wohlbefindens, doch ein Viertel kämpft weiterhin. Die Studie mit BCG stellt auch eine erneute Zunahme von Vorurteilen fest.

4. Juni 2026
Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Leichte Verbesserung 2026, aber Stigmata kehren zurück

Eine Umfrage unter 2.000 französischen Arbeitnehmern, durchgeführt von Ifop, Moka.Care, GHU Paris psychiatrie & neurosciences und der Boston Consulting Group (BCG), zeigt 2026 eine geringfügige Verbesserung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Der WHO-5-Wohlfühlindex stieg im Durchschnitt auf 62,8/100, wobei 74 % der Arbeitnehmer psychisches Wohlbefinden angaben. Schlafstörungen und Reizbarkeit nahmen ab.

Trotz dieser positiven Anzeichen berichten weiterhin ein Viertel der Arbeitnehmer über psychische Belastungen. In den letzten fünf Jahren gaben fast sieben von zehn Arbeitnehmern arbeitsbedingte Probleme an, darunter chronische Müdigkeit (41 %) und chronischen Stress (32 %). Burnout bleibt verbreitet, wobei 24 % der Arbeitnehmer dies in den letzten fünf Jahren erlebt haben.

Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen Geschlechtern und Altersgruppen. Frauen berichten über niedrigere Werte beim psychischen Wohlbefinden (60) im Vergleich zu Männern (66). Jüngere Arbeitnehmer (unter 35 Jahre) sind anfälliger, wobei 76 % arbeitsbedingte Probleme erfahren, im Vergleich zu 64 % der über 35-Jährigen.

BCG betont, dass die psychische Gesundheit für die Unternehmensleistung und das Risikomanagement von entscheidender Bedeutung ist. 41 % der Arbeitnehmer berichteten über eine verminderte Effektivität aufgrund ihres psychischen Gesundheitszustands, und 19 % haben wegen psychischer Gesundheitsprobleme gekündigt. Der Arbeitsplatz dient jedoch auch als stabilisierender Faktor, wobei 69 % der Arbeitnehmer glauben, dass er inmitten globaler Unsicherheiten positiv zur psychischen Gesundheit beiträgt.

Originalquelle: bcg.com