World Broadband Association startet AI-Net-Zertifizierung für Datenkommunikationsnetze
Die World Broadband Association (WBBA) hat die AI-Net-Zertifizierung eingeführt, um Datenkommunikationsnetze auf intelligentere, KI-gestützte Architekturen auszurichten.

Die World Broadband Association (WBBA) hat offiziell die AI-Net-Zertifizierung eingeführt, eine globale Auszeichnung für Datenkommunikationsnetze. Ziel ist es, Länder und Betreiber weltweit bei der Umstellung ihrer Infrastruktur von Konnektivitäts- zu Intelligenz-zentrierten Modellen zu unterstützen.
Die Zertifizierung wurde auf dem Gipfel zur Breitbandentwicklung im asiatisch-pazifischen Raum vorgestellt. Sie soll die globale Infrastruktur in eine Ära der "Intelligenz" führen und die Weiterentwicklung von Netzwerktechnologien, einschließlich der Einführung von Net5.5G, beschleunigen.
Die AI-Net-Zertifizierung basiert auf drei Säulen: Steuerung nationaler Politiken, Förderung kollaborativer Branchen-Ökosysteme und Messung der Verbreitung von Net5.5G-Netzen. Dieses System quantifiziert die technologische Reife und zielt darauf ab, die weltweite Einführung von Net5.5G zu beschleunigen. Die Bewertung umfasst makroökonomische Faktoren wie politische Rahmenbedingungen und Beiträge zum Ökosystem sowie mikroökonomische Kennzahlen wie den IP Network Development Index für Betreiber.
WBBA-Generaldirektor Martin Creaner bezeichnete AI-Net als einen vertrauenswürdigen Standard, der den Fortschritt der Branche hin zu den Netzwerken von 2030 messbar macht. Die WBBA plant, diese Zertifizierung zur Schaffung eines globalen Konsenses zwischen politischen Entscheidungsträgern, Standardisierungsgremien und führenden Betreibern zu nutzen und so eine einheitliche, KI-fähige Netzwerkgrundlage zu fördern.