Fußball-WM kurbelt Wirtschaft in nordamerikanischen Gastgeberstädten an
Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft generiert bedeutende wirtschaftliche Vorteile in nordamerikanischen Austragungsorten wie Boston und Los Angeles durch erhöhten Tourismus und lokale Geschäftsaktivitäten. Nicht alle Regionen verzeichnen jedoch einheitliche Gewinne.

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft treibt eine beträchtliche wirtschaftliche Aktivität in zahlreichen nordamerikanischen Austragungsorten voran. Das Turnier hat einen Anstieg des internationalen Tourismus verzeichnet, was zu erhöhten Einnahmen für Hotels, Restaurants und den Einzelhandel geführt hat.
In Arlington, Texas, wird erwartet, dass die Veranstaltung wirtschaftliche Gewinne zwischen 18 und 24 Millionen US-Dollar einbringt und damit die anfänglichen Prognosen übertrifft. Boston verzeichnete in der zweiten Hälfte des Turniers einen Ausgabenanstieg von 28 Prozent in lokalen Bars und Restaurants, während Los Angeles County eine wirtschaftliche Auswirkung von mindestens 892 Millionen US-Dollar meldete.
Viele Städte verzeichneten einen beträchtlichen Anstieg der Hotelbuchungen und Zimmerpreise, wobei einige Gebiete Spitzenwerte von bis zu 47 Prozent aufwiesen. Dieser Zustrom internationaler Fans hat die lokale Wirtschaft, insbesondere in tourismusabhängigen Sektoren, erheblich angekurbelt.
Während viele Unternehmen und Städte profitieren, war die Auswirkung nicht einheitlich positiv. Einige Kleinunternehmen und Restaurants in Atlanta und im Raum Houston meldeten träge Aktivitäten, und Unternehmer in Kansas City äußerten Enttäuschung über den tatsächlichen Kundenverkehr.
In den Vereinigten Staaten gibt es 11 Austragungsorte für die Weltmeisterschaft, darunter Atlanta, Boston, Dallas, Houston, Kansas City, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Philadelphia, Seattle und die San Francisco Bay Area. Analysen deuten jedoch darauf hin, dass einige der wichtigsten Unternehmertumszentren Amerikas nicht als Austragungsorte ausgewählt wurden.