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Einzelhandel

WM-Ausgaben bleiben in Kansas City aus

Die meisten WM-Gastgeberstädte verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Konsumausgaben. In Kansas City bleibt dieser wirtschaftliche Schub jedoch aus, da lokale Unternehmen unter Bauarbeiten und geringem Kundenverkehr leiden.

11. Juli 2026
WM-Ausgaben bleiben in Kansas City aus

Während die meisten Gastgeberstädte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft einen spürbaren Anstieg der Konsumausgaben verzeichnen, hat Kansas City den prognostizierten wirtschaftlichen Aufschwung bisher nicht erlebt. Die Stadt hatte ursprünglich eine wirtschaftliche Auswirkung von über 653 Millionen US-Dollar und schätzungsweise 650.000 Besucher prognostiziert.

Lokale Unternehmen berichten, dass monatelange Bauarbeiten, Graffiti und geringer Kundenverkehr die Umsätze negativ beeinflusst haben. Teresa Grado, Inhaberin von Lilly's Cantina, teilte lokalen Medien mit, dass viele Stammkunden ihr Restaurant wegen erwarteter Verkehrsprobleme mieden, obwohl keine grossen Menschenmengen anzutreffen waren.

Eine Analyse der Bank of America zeigte in den 16 Gastgeberstädten einen durchschnittlichen Ausgabenanstieg von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine positive wirtschaftliche Belebung hindeutet. Kansas City, das bedeutende Infrastrukturprojekte durchgeführt hat, scheint hier eine Ausnahme zu bilden.

Experten für die wirtschaftlichen Auswirkungen von Grosssportveranstaltungen warnen davor, dass kurzfristige Ausgabendaten möglicherweise kein vollständiges Bild zeichnen. Die langfristigen Auswirkungen der Weltmeisterschaft auf die Wirtschaft von Kansas City werden noch bewertet.

Originalquelle: inc.com