WorldSkills-Wettbewerb und Shanghai thematisieren sich wandelnde Arbeitsfähigkeiten
Der 48. WorldSkills-Wettbewerb endete am 27. September in Shanghai. Die Veranstaltung brachte junge Fachkräfte aus aller Welt zusammen und warf Fragen zur Anpassung der Berufsbildung an eine sich verändernde Arbeitswelt auf.
Der 48. WorldSkills-Wettbewerb endete am 27. September in Shanghai und brachte rund 1.400 junge Teilnehmer aus aller Welt zusammen, um in 64 Kompetenzbereichen von traditionellen Handwerken bis hin zu neuen Technologien anzutreten.
Die zweijährlich stattfindende internationale Veranstaltung, die in Shanghai ausgetragen wurde, stellte nicht nur die Fähigkeiten der weltweit talentiertesten jungen Fachkräfte in den Vordergrund, sondern auch, wie sich schnell verändernde Branchen die Anforderungen an die Arbeitswelt umgestalten. Sieben Disziplinen feierten in diesem Jahr ihr Debüt, was die wachsende Nachfrage nach neuen Kompetenzen widerspiegelt, da Technologien, Industrien und Berufsfelder sich weiterentwickeln.
Über Medaillen und Wettkampfergebnisse hinaus warf Shanghai 2026 eine umfassendere Frage auf: Wie kann die Berufsbildung mit einer sich verändernden Arbeitswelt Schritt halten? Diese Frage ist besonders relevant für China, das über das größte System der Berufsbildung weltweit verfügt und eine der größten Produktions- und Dienstleistungswirtschaften darstellt.
SMG-Reporter Stephen Rancourt untersuchte dies durch Besuche an Berufsschulen und Gespräche mit Teilnehmern, Ausbildern und Funktionären von WorldSkills. Sein Bericht untersucht, wie Wettbewerbsstandards in Klassenzimmer und Werkstätten integriert werden und warum Shanghai zu einem Treffpunkt für die globalen Standards von WorldSkills und Chinas sich schnell entwickelnden Bedarf an Fachkräften geworden ist.