Wukong Rent-a-Car CEO entschuldigt sich für erzwungene Versicherungsverkäufe
Die chinesische Autovermietungsplattform Wukong Rent-a-Car hat sich nach Vorwürfen, Kunden zum Kauf teurer Versicherungen bei der Fahrzeugabholung gezwungen zu haben, entschuldigt. Das Unternehmen kündigte Korrekturmaßnahmen an.

Wukong Rent-a-Car, eine chinesische Autovermietungsplattform, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, nachdem ein Kunde berichtete, er sei gezwungen worden, eine Versicherung für rund 4000 Yuan für ein Fahrzeug zu erwerben, das ursprünglich für 1700 Yuan angemietet wurde. Der Vorfall ereignete sich bei der Fahrzeugauslieferung.
Der Kunde beschrieb die Erfahrung als eine "Niedrigpreis-Masche, gefolgt von überhöhten Versicherungsgebühren". Berichten zufolge führte die Weigerung, die zusätzliche Versicherung abzuschließen, zu Drohungen, dass etwaige Probleme mit dem Fahrzeug ohne diese nicht abgedeckt würden.
Als Reaktion darauf hat Hu Xianhe, CEO von Wukong Rent-a-Car, per Video eine Entschuldigung veröffentlicht. Er räumte die Situation ein und kündigte an, dass das Unternehmen Korrekturmaßnahmen ergreifen werde. Er bestätigte, dass der betroffene Kunde entschädigt und der beteiligte Händler bestraft wurde.
Hu Xianhe nannte den intensiven Wettbewerb in der Branche als Grund dafür, dass die Mietpreise manchmal unter die Selbstkosten fallen, was den Verkauf von Versicherungen zu einer wichtigen Nebeneinkommensquelle für Händler mache. Er versicherte, dass Wukong Rent-a-Car erzwungene Verkäufe von Versicherungen bekämpfe und versprach vollständige Rückerstattungen für Kunden, die solche Vorfälle mit Zahlungsnachweisen melden. Wukong Rent-a-Car wurde 2014 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Peking. Das Unternehmen ist in 483 Städten in China tätig und bietet eine Flotte von 200.000 Fahrzeugen für verschiedene Dienstleistungen an, darunter Kurzzeitmieten zur Selbstfahrt, Langzeitmieten und Fahrzeuglösungen für Unternehmen.