X startet Zahlungsplattform in den USA
X, ehemals Twitter, startet seine X Money-Zahlungsplattform heute in den USA und erweitert seine Ambitionen, eine "Alles-App" zu werden.

X, die Social-Media-Plattform, die von Twitter umbenannt wurde, führte am Mittwoch seinen Bezahldienst X Money in den Vereinigten Staaten ein. Dieser Schritt ist ein bedeutender Meilenstein auf dem erklärten Weg von CEO Elon Musk, X zu einer umfassenden "Alles-App" zu machen.
X Money bietet Nutzern eine digitale Geldbörse für Peer-to-Peer-Transaktionen und konkurriert somit mit Diensten wie Venmo. Die Plattform unterstützt auch die Integration mit Apple Wallet und bietet eine physische Visa-Karte, die mit dem X-Benutzernamen personalisiert werden kann. Das Unternehmen hob kostenlose Geldtransfers als Schlüsselfunktion für Nutzer innerhalb des X-Ökosystems hervor.
Der Dienst wirbt zudem mit einem potenziellen jährlichen Zinssatz (APY) von bis zu 6 Prozent. Dieser hohe Satz ist jedoch ausschließlich Abonnenten der Premium Plus-Stufe vorbehalten. Standard-Premium-Abonnenten können unter bestimmten Einlagenvoraussetzungen einen "gesteigerten" Zinssatz von 6 Prozent erhalten.
Zuvor operierte X Money in einem geschlossenen Beta-Test mit Einladungen. Die breitere Verfügbarkeit in den USA signalisiert ein verstärktes Engagement im Finanzdienstleistungssektor mit dem Ziel, einen größeren Anteil an digitalen Transaktionen zu gewinnen und die Nutzerbasis weiter in eine einheitliche Plattform zu integrieren.