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Technologie

X-Plattform und Werbeorganisation einigen sich in Rechtsstreit

Elon Musks Plattform X und der Weltverband der Werbetreibenden (WFA) haben einen jahrelangen Rechtsstreit beigelegt. Die Einigung beendet einen Konflikt, der Ende 2024 wegen des Rückzugs von Werbetreibenden von der Plattform begann.

30. Juli 2026
X-Plattform und Werbeorganisation einigen sich in Rechtsstreit
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Social-Media-Plattform X, ehemals Twitter, und der Weltverband der Werbetreibenden (WFA) haben eine Einigung in einem jahrelangen Rechtsstreit erzielt. Dies gaben beide Parteien am Mittwoch bekannt.

Die Vereinbarung beendet die entschiedenen Bemühungen von X, Werbetreibende rechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Zahlreiche Werbetreibende hatten ihre Werbung auf X reduziert oder eingestellt, da sie Bedenken hinsichtlich der Markensicherheit hatten. Diese Bedenken entstanden insbesondere nach Änderungen der Inhaltsmoderationsrichtlinien der Plattform nach der Übernahme durch Elon Musk im Jahr 2022.

X hatte im Jahr 2024 Klage gegen die WFA eingereicht und behauptet, die Organisation habe einen "systematischen illegalen Boykott" organisiert, der zu einem Rückgang der Werbeeinnahmen der Plattform geführt habe. X beschuldigte unter anderem Mars, CVS Health, Shell und Lego, an diesem Boykott teilgenommen zu haben. Diese Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück.

Ein Bundesgericht in den USA wies die Klage von X Anfang des Jahres ab, da X keinen tatsächlichen Schaden nach Bundeswettbewerbsrecht nachweisen konnte. X legte daraufhin Berufung ein. In einer gemeinsamen Erklärung betonten beide Parteien, dass die Einigung einen Neuanfang für ihre Beziehung darstelle. Die WFA hat ihre Initiative Global Alliance for Responsible Media (GARM) eingestellt, die darauf abzielte, Standards für die Platzierung von Anzeigen neben schädlichen Inhalten festzulegen.

Musks Umgang mit Werbetreibenden war bereits zuvor kontrovers. Nach der Übernahme von X äußerte er sich öffentlich und deutlich gegenüber Werbetreibenden, die ihre Ausgaben auf der Plattform gestoppt hatten.

Originalquelle: ithome.com