xAI verklagt Minnesota wegen Verbot von KI-Tools zur Erstellung nackter Bilder
Elon Musks KI-Unternehmen xAI hat Minnesota auf Bundesebene verklagt. Das Unternehmen argumentiert, ein Gesetz, das KI-Werkzeuge zur Erstellung gefälschter Nacktbilder verbietet, verletze die verfassungsmäßigen Rechte auf freie Meinungsäußerung.

Elon Musks KI-Unternehmen xAI hat eine Klage auf Bundesebene gegen den US-Bundesstaat Minnesota eingereicht. Geklagt wird gegen ein neues Gesetz, das den Zugang zu KI-Werkzeugen verbietet, die die Erstellung nicht-konsensueller Nacktbilder ermöglichen. xAI argumentiert, das Gesetz verstoße gegen die verfassungsmäßigen Rechte auf freie Meinungsäußerung.
Die Klage wurde wenige Tage vor dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. August 2026 eingereicht. xAI fordert die Erklärung des Gesetzes für verfassungswidrig und beantragt, dessen Durchsetzung zu verhindern. Das Gesetz verpflichtet Unternehmen, die Websites, Apps oder Software betreiben, den Zugang zu solchen Werkzeugen zu blockieren, und verbietet deren Bewerbung.
xAI stimmt dem Ziel Minnesotas zu, die Verbreitung nicht-konsensueller sexueller Bilder zu verhindern. Das Unternehmen beanstandet jedoch, dass das Gesetz zu weit gefasst sei und auch rechtmäßige künstlerische, humorvolle oder politische Inhalte sowie Bilder umfassen könnte, die mit Zustimmung oder vom Abgebildeten selbst erstellt wurden.
Der Fall könnte ein Präzedenzfall dafür schaffen, wie US-Bundesstaaten KI-Produkte regulieren können, die schädliche Inhalte generieren. xAI argumentiert, dass bestehende Gesetze die Verbreitung nicht-konsensueller intimer Bilder bereits regeln und das Gesetz in Minnesota xAI dazu zwingen könnte, die Bildbearbeitungsfunktionen seines Grok-KI-Dienstes einzuschränken, was geschützte Inhalte beeinträchtigen würde.