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Technologie

xAI verklagt Minnesota wegen Gesetz gegen "Nudifikations"-Apps

xAI verklagt den Generalstaatsanwalt von Minnesota wegen eines neuen Gesetzes, das sich gegen "Nudifikations"-Apps richtet. Das Unternehmen argumentiert, dass das Gesetz die Redefreiheit verletzt und es zur Einschränkung seiner Dienste zwingt.

29. Juli 2026
xAI verklagt Minnesota wegen Gesetz gegen "Nudifikations"-Apps

xAI hat Klage gegen den Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, wegen eines im Mai verabschiedeten Gesetzes eingereicht. Das Gesetz richtet sich breit gegen "Nudifikations"-Apps, und xAI gibt an, dass die Strafbestimmungen dem Unternehmen "keine praktische Wahl lassen, als die Bildbearbeitungsfunktionen von Grok Imagine auf verschiedene Weise einzuschränken". Das Unternehmen behauptet, das Gesetz verstoße gegen den Ersten Verfassungszusatz der USA, der die Redefreiheit schützt.

Im Januar produzierte Grok Millionen sexuell expliziter Deepfake-Bilder, darunter Darstellungen von Minderjährigen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Verbreitung solcher Inhalte zu verhindern und verschärft die Anforderungen an die Inhaltsmoderation. xAI argumentiert, dass das Gesetz zu breit gefasst ist und seine Anwendung die Entwicklung und Nutzung digitaler Dienste unangemessen einschränkt.

Die Behörden von Minnesota argumentieren ihrerseits, dass das Gesetz zum Schutz von Kindern und zur Gewährleistung der Online-Sicherheit notwendig sei. Sie erklären, dass "Nudifikations"-Apps ein erhebliches Risiko darstellen, insbesondere für Minderjährige, und dass das Gesetz zur Minimierung dieser Gefahren erforderlich ist.

Das Gerichtsverfahren ist im Gange, und das Ergebnis könnte die zukünftige Regulierung digitaler Inhalte in den Vereinigten Staaten erheblich beeinflussen. Die Entscheidung könnte einen Präzedenzfall für die Verantwortung von Technologieunternehmen und die Einschränkung der Inhaltserstellung schaffen.

Originalquelle: theverge.com