Xbox leitet "Reset" ein: Entlassungen und Studio-Schließungen angekündigt
Microsofts Xbox-Sparte kündigt einen "Reset" an, der erhebliche Entlassungen und mögliche Schließungen mehrerer Spiele-Studios beinhaltet. Die Maßnahmen erfolgen kurz nach Amtsantritt der neuen CEO.

Microsofts Xbox-Sparte steht vor tiefgreifenden Veränderungen, darunter weitreichende Entlassungen und die mögliche Schließung mehrerer Spiele-Entwicklungsstudios. Die neue CEO Asha Sharma und der neu beförderte Leiter für Inhalte, Matt Booty, informierten die Belegschaft in einem internen Memo über einen "Xbox Reset", der mit erheblichen geschäftlichen Herausforderungen begründet wird.
Zu diesen Herausforderungen zählen demnach Margen, gestiegene Komponentenpreise für Konsolen infolge von Lieferengpässen sowie ein "überdehntes" System von Entwicklerstudios. Berichten zufolge sollen die Entlassungen und möglichen Studio-Schließungen Anfang Juli bekannt gegeben werden.
Die Umstrukturierungspläne könnten auch zur Einstellung von Spielen wie "Blade" führen und die Zukunft von Studios wie Arkane in Frage stellen. Xbox hatte zuvor bereits Preiserhöhungen für seine Konsolen angekündigt.
Neben der möglichen Schließung von Studios wie Ninja Theory, den Entwicklern von "Hellblade", signalisiert dieser "Reset" eine breitere strategische Neuausrichtung von Xbox im wettbewerbsintensiven Spielemarkt zur Straffung der Geschäftsabläufe.