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Technologie

Xbox-Ausfall über 15 Stunden: CTO bezeichnet Vorfall als "inakzeptabel"

Microsoft Xbox erlebte eine großflächige Dienststörung von über 15 Stunden Dauer, die Nutzer am Anmelden und Spielen hinderte. Der technische Leiter des Unternehmens bezeichnete den Vorfall als "inakzeptabel" und kündigte Verbesserungen an.

28. Juli 2026
Xbox-Ausfall über 15 Stunden: CTO bezeichnet Vorfall als "inakzeptabel"
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Microsoft Xbox war zu Beginn der Woche von einer erheblichen, rund 15 bis 16 Stunden andauernden Dienststörung betroffen. Nutzer konnten sich während dieser Zeit nicht in ihre Konten einloggen oder Spiele herunterladen. Darüber hinaus konnten auch einige bereits heruntergeladene Spiele, die eine Online-Autorisierung erfordern, nicht gestartet werden. Xbox bestätigte das weit verbreitete Problem und arbeitete an einer Lösung, wobei die Dienste nach mehreren Stunden vollständig wiederhergestellt wurden.

Die Xbox-Dienste nahmen am 27. Juli gegen 17:30 Uhr Ostküstenzeit ihren normalen Betrieb wieder auf. Kurz darauf veröffentlichte Xbox CTO Scott Van Vliet eine detaillierte Erklärung auf der X-Plattform. Van Vliet bezeichnete die Störung als "inakzeptabel" und erklärte, dass Xbox seine Leistung bei der Unterstützung seiner Nutzer verbessern müsse. Er kündigte an, dass Microsoft in den kommenden Wochen einen Plan vorstellen wird, der spezifische Maßnahmen zur Erhöhung der Stabilität und Zuverlässigkeit der Xbox-Dienste darlegt.

Van Vliet enthüllte, dass die Störung durch einen Fehler in einem Autorisierungsdienst ausgelöst wurde, der zwar außerhalb des direkten Xbox-Systems lag, von der Plattform jedoch stark abhängig war. Diese Fehlfunktion beeinträchtigte Anmeldeprozesse und die Verifizierung von Spieletiteln, was die Fähigkeit der Nutzer, auf ihre Spielebibliotheken zuzugreifen und gekaufte Spiele zu starten, beeinträchtigte. Auch einige Publishing- und Handelspartner, die dasselbe System nutzten, waren betroffen.

Nach der Erkennung der Anomalie in der Nacht leitete das zuständige Team eine "Major Incident"-Reaktion ein. Sie identifizierten die fehlerhafte Infrastruktur und begannen, den Datenverkehr auf betriebsbereite Systeme umzuleiten. Die Wiederherstellung verlief jedoch nicht einheitlich über alle Regionen, was zu unterschiedlichen Wiederherstellungszeiten für die Spieler führte.

Nach der Wiederherstellung der Dienste hat das Team eine gründliche Analyse des Vorfalls eingeleitet. Zu den zentralen Fragen gehören, warum ein einzelner Fehlerpunkt eine so weitreichende Serviceunterbrechung verursachen konnte, warum die Wiederherstellung so lange dauerte und welche Verbesserungen notwendig sind, um eine Wiederholung zu verhindern.

Originalquelle: ithome.com