Xiaohongshu in neuem Streit um Mitarbeiteraktienoptionen
Die chinesische Social-Commerce-Plattform Xiaohongshu sieht sich erneut mit Streitigkeiten über Mitarbeiteraktienoptionen konfrontiert. Ein ehemaliger Mitarbeiter behauptet, das Unternehmen habe ihn kurz vor dem Vesting-Termin seiner Optionen entlassen.

Die chinesische Lifestyle- und Social-Commerce-Plattform Xiaohongshu ist erneut in eine Auseinandersetzung um Mitarbeiteraktienoptionen verwickelt. Ein ehemaliger Mitarbeiter wirft dem Unternehmen vor, sein Arbeitsverhältnis im Jahr 2020 acht Tage vor dem planmäßigen Vesting-Termin für 50% seiner Aktienoptionen beendet zu haben. Dies wirft Fragen bezüglich der Unternehmenspolitik auf.
Eine dem Unternehmen nahestehende Person hat diese Darstellung zurückgewiesen. Laut dieser Quelle wäre das Vesting-Datum der Optionen erst etwa zwei Monate nach dem Ausscheiden des Mitarbeiters fällig gewesen. Die genauen Umstände und Zeitpläne sind somit umstritten.
Der Bericht erwähnt eine separate Klage, in der ein anderer ehemaliger Mitarbeiter eine Vergleichszahlung von 660.000 Yuan (ca. 85.000 Euro) in einem ähnlichen Streit um Aktienoptionen erhalten haben soll. Diese Anschuldigungen sind weiterhin Gegenstand von Debatten und begründen weder eine unternehmensweite Richtlinie noch deuten sie auf Entscheidungen bezüglich eines Börsengangs (IPO) hin.