Xiaomi Auto sieht Potenzial bei Reichweitenverlängerern
Xiaomi Auto betont seinen Glauben an den Markt für Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung und argumentiert, dass die Technologie bestimmte Herausforderungen von Elektrofahrzeugen löst.

Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi Auto hebt seine optimistische Einschätzung des Marktes für Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerung (Range-Extended Electric Vehicles, REEVs) hervor. Das Unternehmen hat Werbekampagnen gestartet, um seine Perspektive auf die Zukunft dieser Technologie zu vermitteln.
Im Juli erläuterte Lei Jun, Gründer, Vorstandsvorsitzender und CEO von Xiaomi, die Haltung des Unternehmens zur Antriebstechnologie mit Reichweitenverlängerung. Er erklärte, dass die Wahl zwischen Reichweitenverlängerung und reinem Elektroantrieb keine ideologische Frage sei, sondern vielmehr eine Entscheidung, die auf der Produktdefinition und dem Streben nach Benutzererlebnis basiert. Jun wies darauf hin, dass das kastenförmige Design großer SUVs in Kombination mit ihrem inhärenten Gewicht extrem große Batterien für eine rein elektrische Konfiguration erfordern würde, was das Gewicht weiter erhöhen und die Reichweite beeinträchtigen würde. Eine Lösung mit Reichweitenverlängerung überwindet diese physischen Einschränkungen effektiv.
Jun deutete auch an, dass es nicht zu spät sei, in den Markt für Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung einzusteigen. Er glaubt, dass der Markt bei weitem nicht gesättigt ist und erhebliche Möglichkeiten bietet. Die Nachfrage der Verbraucher nach leistungsfähigen Modellen mit Reichweitenverlängerung sei real und robust, und die Kunden seien bereit, gut umgesetzte Produkte zu kaufen. Xiaomi hat sich zum Ziel gesetzt, seine Technologie für Reichweitenverlängerung im Vergleich zu früheren Iterationen erheblich zu verbessern.
Die Sichtweise des Unternehmens unterstützt die Entwicklung von Fahrzeugen mit Reichweitenverlängerung als wettbewerbsfähige Alternative zu reinen Elektroautos, insbesondere für größere Fahrzeugsegmente, in denen Reichweiten- und Ladeinfrastruktur-Bedenken stärker ausgeprägt sein könnten.