XPeng erwägt Markteintritt in den USA und Kanada
Der chinesische Elektroautohersteller XPeng bereitet den Eintritt in den US-Markt vor, sobald die politischen Bedingungen dies zulassen. Gleichzeitig prüft das Unternehmen eine Expansion nach Kanada.

Der chinesische Elektroautohersteller XPeng erwägt eine Expansion auf die nordamerikanischen Märkte. Unternehmenschef He Xiaopeng kündigte an, dass das Unternehmen bereit sei, in den US-Markt einzutreten, wenn die politischen Voraussetzungen dies erlauben. Gleichzeitig prüft das Unternehmen Möglichkeiten für einen Markteintritt in Kanada.
He Xiaopeng äußerte Verständnis für die derzeitigen US-Beschränkungen für den Import chinesischer Autos, betonte jedoch die Bereitschaft des Unternehmens, in die USA zu expandieren, falls sich das politische Umfeld ändert. "Wenn die US-Politik es Unternehmen wie XPeng erlaubt, sich lokal niederzulassen oder in den Markt einzutreten und Fabriken zu bauen, werden wir definitiv positiv darauf reagieren", sagte er.
Laut dem Unternehmen ist die Eroberung des nordamerikanischen Marktes entscheidend für XPengs Wachstum und den globalen technologischen Austausch. "Die USA werden einer der wichtigsten Märkte sein, die XPeng erschließen muss, da der US-Markt uns auch hilft, uns besser zu entwickeln", fügte He hinzu.
In Bezug auf Kanada teilte Tang Zhikun, Leiter der internationalen Entwicklung, mit, dass XPeng in den letzten sechs Monaten Gespräche mit kanadischen Regierungsvertretern und lokalen Partnern geführt habe. Das Unternehmen müsse den Eintritt in den kanadischen Markt bewerten und planen, mit dem Ziel einer langfristigen Strategie, um sich als lokale Marke zu etablieren.
XPeng hat seine Expansion in Europa bereits begonnen. Das Unternehmen arbeitet mit dem Magna-Konzern für die Montage der SUV-Modelle G9 und G6 in dessen Werk in Österreich zusammen. Darüber hinaus verhandelt XPeng über eine mögliche Kooperation mit Volkswagen und plant die Einrichtung mehrerer Produktionsstätten in Europa, wahrscheinlich in Deutschland, wobei vorhandene Industriestandorte bevorzugt werden, um einen schnelleren und kostengünstigeren Aufbau zu ermöglichen.