Y Combinator nimmt Kanada wieder als Gründungsland auf
Der Startup-Beschleuniger Y Combinator wird wieder in Unternehmen investieren, die in Kanada gegründet wurden. Diese Änderung, die ab sofort gilt, erweitert die Liste der förderfähigen Gründungsstandorte.

Der Startup-Beschleuniger Y Combinator hat seine frühere Politik geändert und wird ab sofort wieder in Unternehmen investieren, die in Kanada eingetragen sind. Mit Wirkung vom 5. Februar 2026 umfasst die Liste der förderfähigen Gründungsorte nun wieder Kanada, zusätzlich zu den USA, den Cayman Islands und Singapur.
Diese Entscheidung kehrt eine frühere Praxis um, bei der kanadische Unternehmen von der Investitionsliste ausgeschlossen waren. Y Combinator begründete die damalige Entscheidung mit der Beobachtung, dass seine leistungsstärksten kanadischen Portfoliounternehmen sich häufiger in den USA neu gründeten, vermutlich um einen besseren Zugang zu Investorenkapital am "Demo Day" zu erhalten.
Y Combinator betonte jedoch, dass die frühere Politik nicht als mangelnde Unterstützung für kanadische Gründer oder Startups verstanden werden sollte. Das Unternehmen investierte weiterhin jährlich in Dutzende kanadische Startups und verfügt über ein breites Netzwerk kanadischer Alumni.
Die erneute Aufnahme Kanadas zielt darauf ab, kanadischen Unternehmern einen breiteren Zugang zu Finanzierung und Unterstützung zu ermöglichen. Y Combinator fordert kanadische Gründer auf, sich für sein Programm zu bewerben, und bekräftigt damit sein Engagement für ein vielfältiges, globales Startup-Ökosystem.