Yale wegen KI-Betrugsstreit mit 13 Anklagepunkten vor Bundesgericht
Der ehemalige Student Thierry Rignol hat eine Bundesklage mit 13 Anklagepunkten gegen die Yale University eingereicht, nachdem er des Betrugs beschuldigt und vom Executive MBA-Programm suspendiert wurde.

Der ehemalige Student Thierry Rignol hat eine Bundesklage mit 13 Anklagepunkten gegen die Yale University eingereicht und wirft der Universität Vertragsbruch, Verleumdung und andere Vergehen vor. Rignol zahlte 208.500 US-Dollar für das Executive MBA-Programm von Yale.
Laut der Klageschrift wurde Rignol nach Vorwürfen akademischer Unredlichkeit für ein Jahr suspendiert und erhielt die Note "ungenügend" im Kurs "Sourcing and Managing Funds". Rignol beteuert, er sei ein Spitzenstudent gewesen und auf dem besten Weg gewesen, als Erster seines Jahrgangs abzuschließen.
Die Klage behauptet, Yale habe seinen Vertrag mit Rignol gebrochen und ihn fälschlicherweise des Betrugs beschuldigt. Rignol gibt an, ihm sei die Möglichkeit verwehrt worden, zum Klassenbesten ernannt zu werden, eine Ehre, die er laut eigenen Angaben nach den eigenen Kriterien der Universität verdient habe.
Der Fall wurde vor ein Bundesgericht gebracht, wo Rignol Schadensersatz fordert. Die Yale University hat sich zu der Klage bisher nicht öffentlich geäußert.