Yoga für die Menschheit
Die Weltgesundheitsorganisation unterstreicht die Bedeutung von Yoga für die körperliche und geistige Gesundheit und fordert dessen Integration in den Alltag.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zentrale Rolle von Yoga zur Verbesserung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens weltweit hervorgehoben. Unter dem Motto „Yoga für die Menschheit“ zum Internationalen Tag des Yoga bekräftigt die WHO die Wirksamkeit von Yoga als Instrument zur Prävention und Bewältigung nichtübertragbarer Krankheiten (NCDs), die insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen einen erheblichen Anteil vorzeitiger Todesfälle verursachen.
Dr. Poonam Khetrapal Singh, Regionaldirektorin der WHO für Südostasien, betonte, dass Yoga für alle Altersgruppen und Hintergründe zugänglich ist und überall und jederzeit praktiziert werden kann. Sie ermutigte Schulen, Arbeitsplätze und Gemeinden, Yoga in ihre täglichen Routinen zu integrieren. Gesundheitsdienstleister wurden ebenfalls aufgefordert, Yoga zur Förderung der Gesundheit, zur Krankheitsbewältigung und zur Beschleunigung der Genesung zu empfehlen.
Yoga hat nachweislich unmittelbare psychologische Vorteile gezeigt, indem es Angst und Stress reduziert und das emotionale und soziale Wohlbefinden steigert. Im Gegensatz zu einigen anderen körperlichen Aktivitäten kann Yoga den Herzschlag verlangsamen und das parasympathische Nervensystem aktivieren, sodass es auch für kranke Menschen geeignet ist. Während der COVID-19-Pandemie unterstützte Yoga Millionen von Menschen weltweit bei der Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit.
Das WHO Global Centre for Traditional Medicine (GCTM) wurde in Jamnagar, Indien, eingerichtet, um die Forschung und Integration traditioneller Praktiken, einschließlich Yoga, in die moderne Gesundheitsversorgung zu fördern. Das Zentrum unterstützt die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und zielt darauf ab, den globalen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern.