Junge Erwachsene misstrauen KI-Führern
Eine neue Umfrage zeigt, dass junge Amerikaner den Führungskräften der KI-Branche misstrauen. Die Mehrheit ist auch skeptisch gegenüber den Karriereaussichten durch KI.

Eine aktuelle Umfrage von CNBC und Generation Lab deutet darauf hin, dass junge Amerikaner künstlicher Intelligenz und den Personen, die deren Entwicklung vorantreiben, skeptisch gegenüberstehen.
Bemerkenswert ist, dass fast drei Viertel (76%) der Befragten unter 35 Jahren eine Regulierung von KI fordern, entweder durch die Regierung oder eine "unabhängige Expertenkommission". Darüber hinaus lehnen 60% den Bau neuer Rechenzentren ab.
Die Umfrage untersuchte das Vertrauen junger Menschen in neun prominente Persönlichkeiten der KI-Branche, darunter acht Technologie-CEOs. Keiner dieser Führungskräfte erhielt mehrheitliches Vertrauen. Die niedrigsten Vertrauenswerte verzeichneten die Leiter von Palantir, Peter Thiel (79%) und Alex Karp (81%). Selbst Microsoft-CEO Satya Nadella, die am meisten Vertrauen genießende Person auf der Liste, erreichte nur 35% Vertrauen. Weitere Führungskräfte mit geringem Vertrauen waren Sam Altman (OpenAI), Elon Musk (SpaceX), Mark Zuckerberg (Meta), Jensen Huang (Nvidia), Sundar Pichai (Alphabet) und Dario Amodei (Anthropic).
Dieser Mangel an Vertrauen in die KI-Führung spiegelt sich auch in der Wahrnehmung der Auswirkungen von KI wider. Fast die Hälfte (45%) glaubt, dass KI ihre Karrieren negativ beeinflussen wird, während nur 10% der Meinung sind, dass sie helfen wird. Die allgemeine Einschätzung der jungen Amerikaner zur nationalen Wirtschaft ist ebenfalls negativ, wobei 80% sie als schlecht bewerten.