Junge Menschen investieren mehr und sparen höhere Beträge
Das Interesse junger Erwachsener an Investmentfonds steigt in Schweden und Dänemark. Sie sparen zunehmend und regelmäßiger und konzentrieren sich auf langfristige Anlagen zum Aufbau eines finanziellen Polsters.

Die Sparverhalten junger Erwachsener hat in den letzten Jahren eine bedeutende Veränderung erfahren. Laut einer neuen Umfrage des schwedischen Verbandes der Investmentfondsgesellschaften investieren 83 Prozent der Schweden im Alter von 18 bis 33 Jahren in Fonds, ein Anstieg von 75 Prozent im Jahr 2022. Fondssparen gilt generell als die beste Methode für langfristiges Sparen.
Auch in Dänemark ist die Zahl junger Anleger gestiegen. Im Jahr 2021 erreichte der Anteil der 18- bis 29-Jährigen, die investieren, 23 Prozent, im Vergleich zu nur 14 Prozent im Jahr 2019. Obwohl junge Menschen sich der Anlagerisiken bewusst sind, wächst der Informationsbedarf mit zunehmender Beliebtheit des Investierens.
Laut dem Weltwirtschaftsforum liegt die finanzielle Bildung junger Menschen weltweit unter 50 Prozent, was die Bedeutung der Verbesserung des Zugangs zu Finanzinformationen und -bildung unterstreicht. Der wachsende Trend zum Sparen erhöht den Druck zur Informationsverbreitung.
Die schwedische Umfrage ergab, dass 59 Prozent der jungen Menschen inzwischen regelmäßige monatliche Sparbeträge leisten, was über dem schwedischen Durchschnitt (50 Prozent) liegt. Der monatliche Sparbetrag ist ebenfalls höher, oft zwischen 2.000 und 5.000 SEK, was für junge Menschen mit typischerweise geringeren Einkommen bemerkenswert ist.
Junge Menschen betrachten Investitionen als Mittel, ihr Vermögen zu mehren und zukünftige Sicherheit aufzubauen. Veränderungen in Pensions- und Sozialversicherungssystemen haben den Bedarf an einem persönlichen finanziellen Polster erhöht.