Jugend forscht: Senckenberg zeichnet junge Talente aus
Das Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt war Gastgeber des Regionalwettbewerbs Rhein-Main West von Jugend forscht. Sieben Nachwuchswissenschaftler-Projekte wurden prämiert und qualifizierten sich für den Landeswettbewerb.

Das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt hat den Regionalwettbewerb Rhein-Main West von Jugend forscht ausgerichtet. Sieben Schülerarbeiten wurden am Dienstag ausgezeichnet und haben sich damit für die nächste Wettbewerbsrunde qualifiziert.
Die prämierten Projekte deckten ein breites Themenspektrum ab, darunter die Entwicklung eines KI-gestützten Systems zur Verbesserung der englischen Sprachkompetenz in Entwicklungsländern, ein Gerät zur Unterstützung bei diastolischer Herzinsuffizienz, ein neuartiges Polymer zur Stoßabsorption und ein nachhaltiger Dämmstoff aus Holzpulver. Auch astronomische Themen wie Doppelsternsysteme und die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf die Sternenbeobachtung waren vertreten.
Für das Senckenberg Forschungsinstitut ist es die fünfzehnte Austragung des Wettbewerbs. Institutsdirektor Prof. Dr. Andreas Mulch betonte die Vielfalt und Begeisterung der jungen Teilnehmer und hob die inspirierende Rolle des Naturmuseums hervor.
Seit 2020 teilt sich Senckenberg die Patenschaft für den Wettbewerb mit Provadis, einem privaten Bildungsunternehmen. Nach fünf Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit mit Provadis sucht Senckenberg ab 2026 nach einem neuen Partner für die Ausrichtung.
Die Siegerprojekte treten nun beim Landeswettbewerb Hessen am 26. und 27. März 2025 in Darmstadt an. Neben den Auszeichnungen erhielten die Schülerinnen und Schüler auch Geldpreise und Sonderpreise.