Zidesamtinib erreicht 93 % Ansprechrate bei fortgeschrittenem ROS1-positivem NSCLC
Neue Ergebnisse der globalen Phase-I/II-Studie ARROS-1 zeigen die klinische Wirksamkeit von Zidesamtinib. Das Medikament erreichte eine Ansprechrate von 93 % bei Patienten mit fortgeschrittenem ROS1-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die zuvor keine Tyrosinkinase-Inhibitoren erhalten hatten.

Neue Ergebnisse der globalen Phase-I/II-Studie ARROS-1 unterstreichen die klinische Wirksamkeit von Zidesamtinib bei der Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC). Die Studie verzeichnete eine Gesamtansprechrate von 93 % bei Patienten mit fortgeschrittenem ROS1-positivem NSCLC, die zuvor keine Behandlung mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) erhalten hatten.
Die Daten zeigten auch eine signifikante systemische und intrakranielle Aktivität. Die Ansprechrate für intrakranielle Läsionen lag bei 100 %, mit einer vollständigen intrakraniellen Ansprechrate von 70 %. Diese Ergebnisse deuten auf das Potenzial von Zidesamtinib hin, erhebliche Vorteile für TKI-naive Patienten mit fortgeschrittenem ROS1-positivem NSCLC zu bieten, einschließlich derjenigen mit Hirnmetastasen.
Die ARROS-1-Studie ist eine multizentrische Phase-I/II-Studie zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Zidesamtinib bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Die Studie sammelt Daten über die Auswirkungen von Zidesamtinib bei ROS1-positivem NSCLC, einer seltenen Krebsunterart, die etwa 1–2 % aller NSCLC-Fälle ausmacht.
In Vorbereitung auf mögliche zukünftige Zulassungsanträge sammelt das Unternehmen weiterhin Daten über die Langzeitergebnisse und die Wirksamkeit von Zidesamtinib in verschiedenen Patientengruppen. Diese Ergebnisse werden voraussichtlich ein tieferes Verständnis für die Rolle des Medikaments in der zielgerichteten Krebstherapie vermitteln.