Zip führt Pay in 2 für alltägliche Ausgaben in den USA ein
Mit der neuen Funktion Pay in 2 bietet Zip US-Kunden die Möglichkeit, tägliche Einkäufe in zwei Raten zu begleichen.

Der Zahlungsdienstleister Zip hat in den USA die Funktion „Pay in 2“ eingeführt, die es Kunden ermöglicht, Einkäufe in zwei gleiche Raten über einen Zeitraum von 14 Tagen aufzuteilen. Damit zielt das Unternehmen gezielt auf den Bereich des täglichen Bedarfs, wie etwa Lebensmittel und Versorgungsrechnungen, ab und unterscheidet sich damit von dem auf größere Anschaffungen ausgelegten „Pay in 4“-Modell.
Die Einführung reagiert auf ein verändertes Konsumverhalten: Angesichts der Inflation greifen immer mehr Verbraucher auf BNPL-Lösungen zurück, um die Liquiditätslücke zwischen zwei Gehaltseingängen zu schließen. Laut Zip gaben 95 Prozent der Pilotnutzer an, dass sie die Funktion primär für alltägliche Ausgaben nutzen wollen. Für Händler bietet dies das Potenzial, Warenkorbabbrüche zu minimieren und die Conversion-Rate bei kleineren Beträgen zu steigern.
Mit dem Vorstoß in den Bereich der Grundbedürfnisse rückt Zip jedoch auch verstärkt in den Fokus der Regulierungsbehörden. Kritiker warnen vor den Risiken wiederholter Ratenzahlungen bei Lebenshaltungskosten. Die Herausforderung für Händler und Anbieter besteht künftig darin, die Vorteile der Verkaufsförderung mit den Anforderungen an eine verantwortungsvolle Kreditvergabe in Einklang zu bringen.