Zomato berechnet zusätzliche Gebühr für Nachnahmebestellungen
Der Essenslieferdienst Zomato hat begonnen, eine zusätzliche Gebühr für Nachnahmebestellungen zu erheben. Die Gebühr variiert je nach Transaktion.

Der indische Essenslieferdienst Zomato erhebt nun eine zusätzliche Gebühr für Kunden, die sich für die Zahlung per Nachnahme entscheiden. Die als 'Pay on delivery' bezeichnete Gebühr variiert je nach Bestellung. Beobachtungen von Inc42 zeigen Gebühren von 5 und 13 Rupien bei unterschiedlichen Transaktionen. Die Gebühr wird separat von anderen Kosten wie Plattform- und Liefergebühren ausgewiesen.
Die genauen Faktoren, die die Gebühr bestimmen – wie Bestellwert, Standort oder Kundenprofil – sind unklar. Zomato fordert die Kunden jedoch über eine Nachricht auf, online zu bezahlen, um die zusätzliche Gebühr zu vermeiden. Es ist auch nicht bekannt, wann die Gebühr eingeführt wurde oder ob sie landesweit gilt.
Diese neue Gebühr ist Teil der fortlaufenden Bemühungen von Zomato, sein Essensliefergeschäft stärker zu monetarisieren. Anfang des Jahres erhöhte das Unternehmen seine Plattformgebühr um fast 20 Prozent. Der Konkurrent Swiggy erhöhte kurz darauf ebenfalls seine Plattformgebühr.
Im Gegensatz zur Plattformgebühr, die unabhängig von der Zahlungsmethode anfällt, zielt diese neue Gebühr speziell auf Nachnahmebestellungen ab und verteuert diese. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wettbewerbs auf dem indischen Essensliefermarkt, da auch E-Commerce-Player wie Flipkart und Logistikunternehmen wie Rapido ihre Dienste in diesem Sektor ausweiten.