Zoom-Sicherheitslücke mit KI-Prompts aufgedeckt
Zoom hat eine erhebliche Sicherheitslücke geschlossen, die es einem Angreifer ermöglicht hätte, das Gerät eines Benutzers während eines Meetings zu übernehmen. Die Schwachstelle wurde mit weniger als 20 Anweisungen an öffentlich zugängliche KI-Modelle aufgedeckt.

Zoom hat eine kritische Sicherheitslücke behoben, die es einem Angreifer ermöglicht hätte, die Kontrolle über das Gerät eines Benutzers während eines Meetings zu erlangen. Forscher des Sicherheitsunternehmens A Security gaben am Dienstag bekannt, dass sie die Schwachstelle mithilfe von weniger als 20 Anweisungen (Prompts) für öffentlich zugängliche KI-Modelle entdeckt haben, wie Wired zuvor berichtet hatte.
Der Exploit nutzte die Anmerkungsfunktion von Zoom, die während der Bildschirmfreigabe verwendet wird, um Teilnehmern das Zeichnen auf dem geteilten Bildschirm zu ermöglichen. Ein Angreifer hätte potenziell einem Meeting beitreten oder eines veranstalten und bösartigen Code auf den Geräten der Opfer ausführen können. Dies hätte zum Diebstahl von Daten, zur unbefugten Aktivierung der Kamera oder des Mikrofons oder zur Installation von Malware führen können.
Laut Zoom erforderte die Schwachstelle keine spezifische Aktion von den Opfern, wie das Klicken auf einen bösartigen Link oder das Herunterladen einer Datei. Das Unternehmen hat inzwischen ein Sicherheitsupdate veröffentlicht und fordert alle Benutzer dringend auf, ihre Software auf die neueste Version zu aktualisieren, um den Schutz vor potenzieller Ausnutzung zu gewährleisten.