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Technologie

ZoomInfo: Klage wegen Wertpapierbetrugs nach Aktienkurssturz

Gegen ZoomInfo Technologies Inc. wurde eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs eingereicht. Investoren behaupten, das Unternehmen habe sie irreführend über die Auswirkungen seiner KI-Produkte auf die Kundenbindung informiert, was zu einem starken Kursverfall führte.

14. Juli 2026
ZoomInfo: Klage wegen Wertpapierbetrugs nach Aktienkurssturz

ZoomInfo Technologies Inc. sieht sich einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegenüber, die im Namen von Investoren eingereicht wurde, die nach einem Kurssturz von fast 33 Prozent erhebliche Verluste erlitten haben. Die Klage behauptet, ZoomInfo habe Investoren über die Auswirkungen seiner KI-integrierten Produkte auf die Kundenbindung irreführend informiert.

Die Anklage besagt, dass ZoomInfo während des relevanten Zeitraums Aussagen machte, die eine hohe Nachfrage und ein starkes Engagement für seine KI-Lösungen suggerierten. Laut der Klage ging jedoch in Wirklichkeit die Kundenbindung zurück, da Kunden die KI-Angebote des Unternehmens ablehnten. Diese angeblichen Falschdarstellungen und Unterlassungen bilden die Grundlage für die Betrugsvorwürfe.

Der erhebliche Aktienkursrückgang ereignete sich am 11. Mai 2026, als ZoomInfo die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 bekannt gab und gleichzeitig seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr senkte. Die Ankündigung enthielt die Angabe, dass das Kundenwachstum aufgrund von „KI- und Agenten-bezogener Verwirrung“ zurückgegangen sei, was zu einer Pause bei den Kaufentscheidungen der Kunden führte.

Der Fall mit dem Titel Tejeda v. ZoomInfo Technologies et al. ist beim U.S. District Court for the Western District of Washington anhängig. Investoren, die ZoomInfo-Wertpapiere gekauft haben und Verluste erlitten haben, haben bis zum 24. August 2026 Zeit, die Ernennung zum Hauptkläger in diesem Verfahren zu beantragen.

Originalquelle: prnewswire.com