ZTE bestreitet Berichte über Verkauf des Smartphone-Geschäfts
ZTE hat Spekulationen über eine Ausgliederung oder einen Verkauf seiner Smartphone-Sparte zurückgewiesen, die durch Gerüchte über eine Partnerschaft mit ByteDance entstanden waren.

Das Technologieunternehmen ZTE hat am 3. November Berichte dementiert, wonach die Sparte für mobile Endgeräte in ein neues Joint Venture ausgegliedert werden solle. In sozialen Netzwerken war zuvor über eine mögliche Beteiligung von ByteDance und staatlichen Investoren spekuliert worden. ZTE bezeichnete die Berichte als inhaltlich falsch und behielt sich rechtliche Schritte vor.
Die Spekulationen basierten auf der jüngsten Zusammenarbeit zwischen ZTE und ByteDance bei KI-gestützten Smartphones. Im September brachten die Unternehmen das Nubia NaviX Ultra auf den Markt, das den KI-Assistenten Doubao von ByteDance integriert. Diese Kooperation wurde von Marktbeobachtern fälschlicherweise als Vorbote einer weitergehenden unternehmerischen Neuordnung interpretiert.
ZTE stellt klar, dass es trotz der technischen Zusammenarbeit bei Softwarelösungen keine Pläne gibt, das Kerngeschäft mit Smartphones aus dem Konzern auszugliedern. Der Vorfall unterstreicht das wachsende Interesse an der Integration von KI-Agenten in Mobilgeräte, was die Aufmerksamkeit auf strategische Allianzen zwischen Hardwareherstellern und Softwareunternehmen verstärkt hat.